Die Zeit will erlebt und erfahren sein, ehe sie sinnvoll und wirklich werden kann. Der Mensch erlebt die Zeit zu einem Teil in seinem Leben als einzelner, zum anderen Teil erfährt er sie durch die Gemeinschaft, die über viele Generationen vor seiner eigenen Geburt zurückreicht. Da das in der Zukunft Befindliche unerlebt ist, bleibt es ohne Sinn. Es kann daher nicht Bestandteil der Zeit sein, und die Menschen können sich keine Vorstellung von ihm machen, es sei denn, es gehört zum Rhythmus der Naturereignisse.







Selbst die Behauptung, daß wir, seit die Technik über uns verfügt, geschichtslos leben, ist noch unzulänglich. Die volle Wahrheit ist vielmehr, daß sich unsere Geschichte in eine pausenlose Geschichte des Vergessens des jeweiligen Jetzt verwandelt hat.