Wir kennen den Menschen, der keiner Belehrung zugänglich ist. Selbst nicht protestierend ist er auch nicht erreichbar durch Proteste. Er kann unbeweglich sein oder in heftiger Bewegung. Aber hat er ein Ziel?
... der Verzicht auf Ziele bietet selbst kein Ziel. Er ist vielleicht eine Möglichkeit zu überwintern, doch nicht zu leben.


         


Dem Sprachlosen mangelt die versöhnende Struktur der Sprache. Er hat vor den Schwierigkeiten des Übersetzens kapituliert. Seine Hoffnung richtet sich auf einen Zustand, der keiner Sprache bedarf. Anfangs war sein Verstummen noch der Protest gegen ein nichts fruchtendes Reden der anderen. Später war es der nichts fruchtende Versuch, die sprachlose Welt durch Nichtsprechen in eine sprachunbedürftige zu verzaubern. Aber Flucht vor der Sprachlosigkeit in die Sprachlosigkeit ist kein Ersatz für Sprache.